Ausbildungen
Die Ausbildungsangebote sind nicht in Form von Modulen zu absolvieren. Sie sind nur als Jahresseminare in gleichbleibenden Gruppen in einem konzeptuellen Aufbau eingebunden zu erfassen.
Die Diplome und Ausbildungszertifikate bauen auf den folgenden Bedingungen auf:
- Lückenloser Besuch der Ausbildungsstunden und Intensivwochen
- Aufgabenbewältigung nach jeder Ausbildungssequenz 10 Mal pro Kurs und Jahr.
- Erfüllung der sozialtherapeutischen und kunsttherapeutischen Anforderungen. D.h. Stabilität der Persönlichkeit, Bewältigung allfälliger Gruppendynamik, Umgang mit Zeit und Aufwand in Bezug auf künstlerische und dokumentarische Aufgaben, persönliche Ergänzungsbemühungen bei Lücken der Allgemeinbildung, persönliche Therapie bei Instabilität, Krisen der Persönlichkeit und ihrem Umfeld.
- Vertrags- und Zahlungsfähigkeit
Jeder Ausbildungskurs ist eine in sich geschlossene Gruppe und kann während dem Ausbildungsjahr vertraglich nicht gekündigt werden. Der Studierende ist zahlungspflichtig.
2 Jahre Grundausbildung Kurs A und Kurs B
- Farbwesensverständnis , Gruppendynamik und Persönlichkeitsentwicklung
- Therapeutische Felder der Kunsttherapie, Begleitungskonzepte und therapeutische Fachkompetenz.
Jedes Jahr schliesst mit einem Ausbildungszertifikat. Das zweite Ausbildungsjahr schliesst mit einem hausinternen Diplom als KunsttherpeutIn. Es entspricht nicht dem Abschluss einer HFP, hat jedoch die Qualifikationsanforderungen auf therapeutischer Ebene.
2 weitere Ausbildungsjahre dienen der Vertiefung und Kompetenz-Erweiterung, besonders in der Berufsausübung in Kliniken.
- Kurs C – Entwicklungsgeschichte des Menschen anhand von Kunst
- Kurs D+E – Kunsttherapeutische Diagnostik und technische Weiterbildung
Beide Kurse sind in der Intensivwoche von künstlerischer Biographiearbeit begleitet.
Jedes Ausbildungsjahr beinhaltet 240 Stunden total 960 Stunden ohne Aufgabenbewältigung.
